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SGV Bayern
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Forschungsprojekt
SGV Bayern: Strukturanalyse und Praxisempfehlungen für mehr ‚Bio‘ und ‚Regio‘ in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung
Das Forschungsprojekt SGV Bayern hat zum Ziel, aktuelle und belastbare Daten für den gesamten Markt der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung zu erheben. In einer ersten Phase werden allgemeine Strukturdaten gesammelt, die zweite Phase umfasst die Analyse von Liefertagebüchern.
Mindestens 50 Prozent regionale oder ökologische Waren in Bayerns staatlichen Kantinen bis 2025 – das wurde am 13.1.2020 im Ministerrat beschlossen. Der Zukunftsvertrag Landwirtschaft vom 11. September 2023 und der aktuelle Koalitionsvertrag bekräftigen das Ziel des Ministerratsbeschlusses. Die staatlichen Kantinen nehmen hierbei eine Vorreiterrolle ein und sollen eine Sogwirkung auf alle anderen Verpflegungseinrichtungen erzielen.
Das Forschungsprojekt SGV Bayern setzt hier an und hat zum Ziel aktuelle und belastbare Daten für den gesamten Markt der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung zu erheben und so den Status quo in Bayern aufzuzeigen. Die Anteile ökologisch und/oder regional erzeugter Lebensmittel sollen erstmals bayernweit mithilfe einer Lieferantenbefragung ermittelt werden. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sollen politische Akteure dabei unterstützen, den Einsatz ökologisch und regional erzeugter Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung noch gezielter zu fördern und auszubauen.
Projektinformation
Das Projekt erfasst den Status quo der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung und nimmt dabei insbesondere den Einsatz ökologisch und/oder regional erzeugter Lebensmittel in den Blick. Die Status-quo-Analyse gliedert sich in zwei methodische Teile:
- Anhand einer umfassenden Online-Befragung werden zunächst allgemeine Strukturdaten sowie wirtschaftliche Kennzahlen der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung erhoben.
- Im Rahmen einer Lieferantenbefragung werden die an die bayerische Gemeinschaftsverpflegung gelieferten Lebensmittel untersucht. Dabei werden ausgewählte Produktkategorien wie zum Beispiel Kartoffeln, Karotten und Rindfleisch nach den Merkmalen „konventionell“ und „ökologisch“ unterschieden und ermittelt, wie viel davon regional erzeugt wird.
Die quantitativen Strukturdaten werden durch qualitative Informationen hinsichtlich potenzieller Erfolgsfaktoren, Hindernisse und Herausforderungen für den Einsatz von ökologisch und regional erzeugten Produkten ergänzt. Hierfür werden Interviews mit relevanten Akteuren der Wertschöpfungsketten von Best-Practice-Beispielen in Bayern durchgeführt. Die Ergebnisse der Interviews geben in Kombination mit den quantitativen Daten zum Status quo der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung Hinweise, wie der Einsatz ökologisch und regional erzeugter Lebensmittel in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung von staatlicher Seite weiter unterstützt und ausgebaut werden kann.
Das Projekt ist vom Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gefördert und wird vom Kompetenzzentrum für Ernährung geleitet sowie in Kooperation mit der Hochschule Fulda und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) durchgeführt.
Projektkoordination: Melanie Senger
Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2027
Gefördert durch: StMELF
Förderkennzeichen: A/24/21
Tätigkeitsgebiet
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SGV Bayern
Am Gereuth 4
85354 Freising
Telefon: 09221 40782772
E-Mail: melanie.senger@kern.bayern.de
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